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Radclub Wehretal

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Der Radclub Wehretal


Der Vorstand

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Der Stelv. Präsi:
Der Präsi:
Der Kassierer:
Der Schriftführer:
Sportlicher Leiter:


Radclub Wehretal 1985 e.V. im Überblick:

Den Radsport nach Reichensachsen gebracht und somit den Grundstein für den Radclub Wehretal 1985 e.V. gelegt haben Bernd Brand, Rüdiger Göbel, Dieter Hasche, Josef Messelis, Manfred Schulz und Horst Stengl. Am 18.04.1985 erfolgte die Vereinsgründung im Gasthaus Seibert.

Noch viele der Gründungsmitglieder sind dem Verein, der aktuell über 64 Mitglieder zählt, verbunden. Der amtierende Vorstand wird gebildet von:

Axel Reintanz Wehretal 1. Vorsitzender

Dr. Henning Köhler Niederhone 2. Vorsitzender

Stefan Bensing Eschwege Kassenwart

Peter Krause Sontra Schriftführer

Norbert Köhler Meißner Sportwart

 


 

Die Ziele und Aktivitäten des Vereins haben sich ebenso wie die Mitgliederstruktur stark gewandelt. In den ersten Jahren bestimmten die Teilnahme und Ausrichtung von Radtourenfahrten das Vereinsgeschehen. Absolute Höhepunkte und deutschlandweite Anerkennung erwarben wir uns sicherlich mit der Ausrichtung von 2 Supercup-Veranstaltungen in den Jahren 1994 und 1995. Diese Radmarathons, von denen der Bund Deutscher Radfahrer bundesweit nur sieben im Jahr vergab, standen zweimal im Mittelpunkt des Vereinslebens mit starker Unterstützung aus Reichensachsen und befreundeten Radsportvereinen wurden zwischen 600 – 700 Radsportler in Wehretal empfangen und auf einen harten Rundkurs mit ca. 230 Kilometern und über 3000 Höhenmetern durch das Werra-Meißner-Land geführt.

 


 

Im Jahr 1990 hieß es dann zum erstenmal RCW on Tour. Unter diesem Motto sind seither jedes Jahr die Radsportler des RCW auf mehrtätigen Radtouren unterwegs. Fand die Premierentour auf dem Rennsteig statt, strebten die Sportler nach immer größeren Herausforderungen. Absolute Höhepunkte waren sicherlich die drei Alpenüberquerungen mit dem Mountainbike. Vom Tegernsee, Sylvensteinstausee oder Wildbad Kreuth ging es für eine Woche auf verschiedenen Routen in Richtung Riva del Garda, dem Mekka der Mountainbiker am Gardasee. Harte und anspruchvolle Touren mit mehrstündigen Schiebe- und Tragepassagen galt es zu überstehen, bevor der verdiente Eisbecher (besser: -schüssel) in Riva genossen werden konnte. Schlüsselstelle einer jeden Alpenüberquerung ist der Alpenhauptkamm. Abseits der Passtrassen heißt es hier immer Schieben und Tragen.

So führten unsere Wege vom Tegernsee ins Zillertal, übers Hundskehljoch nach Bruneck und weiter durch die Dolomiten (Passo di Pordoi) nach Süden, durch das Karwendel nach Sterzing und über die Schneebergscharte und das fast 3.000 Meter hohe Eisjöchle ins Schnallstal und weiter nach Meran, um durch die Brenta-Dolomiten nach Riva zu fahren oder 2001 von Wildbad Kreuth über Zillertal und Pfitscherjoch in die Dolomiten an Cortina d. Ampezzo vorbei zur Rückseite der Marmolada und über den Passo di San Pellegrino und den Europäischen Fernwanderweg 5 nach Riva. Neben zahlreichen Touren in bayrischen, österreichischen und italienischen Alpen standen die Teilnahme am Bikefestival in Riva, Rennradtouren über Timmelsjoch, Stilfserjoch und Ofenpass sowie eine Schweizer-Runde mit Glaubenbielenpass, Grimsel, Nufenen und St. Gotthard auf dem Programm.

 


 

Weiterer Höhepunkt war unter dem Motto „Miriquidi-Tour“ (Miriquidi – Dunkelwald so wurde in altgermanischer Zeit die einst riesigen undurchdringlichen Wälder vor der Besiedelung des Erzgebirges genannt) eine Durchquerung des Erzgebirges. Von Altenberg führt die Route über Oberwiesenthal, Klingenthal durch das Vogtland und über den Rennsteig nach Reichensachsen. Eine Rennradtour durch den Böhmerwald und Bayerischen Wald schlossen sich ebenso an, wie ein Bayerncross mit dem Mountainbike vom Bodensee zum Königssee. Nach einigen Abstechern in die Dolomiten mit MTB oder Rennrad steht 2010 wieder eine Tour zum Gardasee an.

Die Touren haben immer stärkeren Zuspruch gefunden, so dass für 2010 vierzehn Radsportler das Abenteuer „RCW on Tour“ bestehen wollen. Neben den harten Anforderungen an Kondition und Willenskraft, bieten diese Radsporterlebnisse immer wieder Traumlandschaften, Hüttenromantik und Spaß in einer Gruppe.

 


Durch die Touren und den steigenden Anforderungen ist in den letzten Jahren immer stärker der sportliche Aspekt in den Vordergrund getreten. Trainiert wird bis auf eine kurze Pause nach der Alpentour fast das ganze Jahr hindurch. Auch Schnee und Eis können die ganz harten Radsportler nicht mehr davon abhalten, ihrem Hobby zu frönen. Zwischen. 5.0000 – 7.000 Kilometer, teilweise auch über die 10.000 umfasst das Trainingspensum der ambitioniertesten Fahrer. Hinter dieses starke sportliche Engagement tritt die Organisationsfähigkeit zurück. Immer mehr Mitglieder wollen in ihrer knappen Freizeit Rad fahren.

 

 


Daher richtet der RCW seit 2002 keine eigene Veranstaltung mehr aus. Im Mittelpunkt steht in den letzten Jahren die sportliche Entwicklung mit zum Teil ambitionierten Zielen. Unsere Sportler machen als Seriensieger beim heimischen WerraMan ebenso auf sich aufmerksam, wie bei Triathlon oder Radsportwettbewerben in der Region. Wir konnten schon Starter beim Ironman in Roth und Frankfurt, beim 70.3 in Wiesbaden, dem Hamburg Triathlon, den Hamburg Cycle Classics oder dem Velothon in Berlin stellen. Die Mitgliederstruktur unterlag in den letzten Jahren einem Wandel. Als örtlicher Verein gegründet, finden heute immer mehr Radsportler aus dem Altkreis Eschwege, Kassel oder dem benachbarten Thüringen ihre sportliche Heimat im Radclub Wehretal.

 

 

 
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